Das Prinzip der Struktur eines räumlichen Farbkreises entspringt der Apfelstruktur, dem Torus, dem Verbundwirbel etc..
Räumlicher Farbkreis

Auch wenn man davon ausgehen kann, dass die Farbe primär als ein Phänomen der Oberflächen bzw. des Flächigen angesehen werden kann, so gibt des doch, meiner Ansicht nach, einen Gesichtspunkt, der auf eine räumliche Gesetzmäßigkeit hinweist. Diese ist nicht in der Kugel so eindeutig zu finden, wie oft darzustellen versucht wird, sondern in einer torusartigen Struktur.
Betrachtet man die Farbe im Raum, so äußern sich dabei spezifische Eigenschaften. So hat beispielsweise das Blau die Tendenz in die Tiefe zu gehen, in die Transparenz und Auflösung. Das Grün breitet sich im Flächigen und Horizontalen aus. Das Rot ist impulsiv - erhaben, das Gelb zersprühend etc. Nun hat sich gezeigt, dass diese Systematik der Farbe sich in einer Raumstruktur widerspiegeln lässt, die sich anhand von einem Wirbelring bzw. Torus darstellen lässt.
In dieser Form ist der Farbkreis nicht nur räumlich, sondern auch zweidimensional vorhanden, denn er ist ja nichts anderes als eine Form aus einem kreisförmig rotierenden Kreis, sozusagen ein (Farb) - Kreis im (Farb) -  Kreis. Hier können wir aber auch einen sich selbst im Zentrum überschneidenden Torus zugrunde legen, so wie wir ihn im Apfel vor uns haben. Somit ist also auch hier der Apfel als Universalprinzip wieder einmal konsequent vertreten.
Ganz im Innern, im Zentrum der Überschneidung haben wir das Orange, das sich in der Peripherie, dem Blau als Komplementärfarbe dazu spiegelt. Über dem Orange folgt das explosive Gelb, das versprühend nach oben vertikal strebt und horizontal abgelenkt zum Grün wird. Komplementär finden wir unten zusammenziehend das Violett und dann das Rot. Zunächst aber haben wir jetzt das in die Peripherie laufende Blau, das am weitesten in den Raum hinaus ragt und sich auflösen will. Das Violett führt sodann wieder zusammen und wird schwer und grundlegend. Das Rot ist impulsiv, energisch und fokussiert sich erhebend.
Wir haben also auch eine Farbdynamik darinnen, die im Zentrum aufsteigt und an der Peripherie herunter sinkt, analog zu den Wachstumsprozessen der Pflanzen in der Natur. Im Zentrum des Torusringes haben wir die totale Verdichtung der Farbe zum Schwarz und in der Peripherie die totale Auflösung ins Weiß. Wir könnten es aber auch umgekehrt handhaben, es würde genauso zutreffen.
Ich bin nun der Auffassung, dass auch quasi quantitative Farbeigenschaften damit ersichtlich werden, z.B. kann ein geringer Anteil an Orange sich gegenüber einem riesigen Blauanteil behaupten, aber nicht umgekehrt.
Die vorliegende Darstellung ist allerdings in dieser Hinsicht noch nicht relevant und aussagekräftig, sondern nur als Prinzip zu nehmen. Die stimmenden Farben und Verhältnisse real räumlich darzustellen ist schwierig, es gelingt nur im Geiste überzeugend, gut und gesetzmäßig.
Der räumliche Farbkreis nach F. M. Hediger ist realistischer Weise als diffuser Farbraum zu sehen, bzw. sich geistig vorzustellen, der keine Systemgrenze,n sondern nur fliessende Übergänge kennt.
Hier noch 2 Versuche der Darstellung:
Und hier der Versuch das Prinzip malerisch als Aquarell darzustellen:
Es ist nicht unbedingt erstaunlich, aber bemerkenswert, dass diese farbliche Ordnung auch im Menschen eine Entsprechung hat.
Weiss im peripheren Gliedmassenbereich, Goldgelb in der Kopfregion, Orange im Kehlkopfbereich, Stoffwechselregion Blau und Rosa im Herzensbereich. Der Stoffwechselbereich passt nicht ganz systematisch dazu, aber im Groben gibt es da Übereinstimmungen. Auch wird von Hellsichtigen berichtet, dass astralisch-ätherische Naturentitäten diese Form annehmen können.
Interessant ist vielleicht auch, dass Goethe in seiner Farblehre, die Entstehung der Farben auf Licht und Trübung zurückgeführt hat. Einerseits als Helligkeit vor der Trübung bzw. hell vor dunkel und Trübung bzw. dunkel vor hell. Man kennt das ja, dass der Zigarettenrauch einmal bläulich erscheint und einmal rötlich, je nachdem ob er vor oder hinter einer Lichtquelle betrachtet wird.
Der räumliche Farbkreis ergibt in diesem Sinne auch eine neue Möglichkeit, da er eben als räumliche Anordnung eine solche Betrachtung erlaubt. Diese Möglichkeit habe ich aber noch nicht ausgelotet, obwohl man schon sieht, dass, wenn der Toruskern (innerster Ring) als Dunkel angesehen wird, so hat man aussen hell, also haben wir von der "äqauatorialen" Peripherie gesehen hell vor dunkel, was eben Blau ergibt. Vom Kern aus gesehen hätten wir dunkel vor hell, was die Rottöne erzeugt.
Also hätten wir da eine gewisse Übereinstimmung, die durchaus ein weiterreichendes Potential haben könnte.
räumlicher Farbkreis
Prinzip des räumlichen Farbkreis
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