Überlegungen zur Verbindung von Kunst und Wissenschaft basierend auf den folgenden Gedanken:                    

Die Kunst muss einen "ästhetischen Prozess" (d.h. künstlerischen Prozess) führen und ein "logisches Ziel" (d.h. wissenschaftliche Fragestellung) haben!

Die Wissenschaft muss einen "logischen Prozess" (d.h. wissenschaftlich genauen Prozess) führen und ein "ästhetisches Ziel" (d.h. künstlerisch getroffene Zielvorstellung) haben!


Wenn wir uns heute fragen was die Kunst für einen Wert für die Gesellschaft darstellt so muss man sagen, dass es gegenwärtig ein Elitärer ist. Es ist jedenfalls solange ein Elitärer, als man der Kunst bestimmte Wirkfelder zuweisst und nicht davon ausgeht, dass es nichts gibt was nicht grundsätzlich Kunst sein muss. Aber auch dann wenn es einem klar ist, dass nichts existiert was nicht irgendwie zu dem Gesammtkunstwerk "Weltenentwicklung"
gehört, dann stellt sich trotzdem für uns die Frage wie kann man dieser Erkenntnis Rechnung tragen. Wir müssen ihr ja dann in allen Gebieten des Lebens Rechnung tragen, also auch in der Wissenschaft. Interessant ist der Sachverhalt deshalb besonders zwischen Kunst und Wissenschaft weil diese sich in ihrer heutigen Ausformung polar zueinander verhalten. In anderen Gebieten des Lebens ist es einfacher das Künstlerische, Kreative, Ästhetische und Schöpferische zu integrieren. Gleichzeitig ist es nun merkwürdig, dass gerade auch das was man im engeren Sinne als Kunst bezeichnet, seine praktische Relevants für den Alltag verloren hat. Was fehlt hier der Kunst, dass dies so kommen konnte? Eine praktische Relevants durch die Kunst kann in Zukunft durch Werke entstehen die nicht ihre physische Existenz zum Inhalt haben sodern eine geistige Antwort auf Problemstellungen ihr Produkt sein muss. Ich bin der Meinung, dass man die Kunst so verfolgen kann, dass eine zuvor gestellte Frage durch den künstlerischen Prozess beantwortet wird. Die Frage braucht nicht kunsttspezifisch ausgerichtet sein sondern kann allgemeinen Charakter haben. Der künstlerische Prozess der sich versucht an einer solchen Frage zu orientieren, mündet dann in eine Antwort wenn der Prozess seine Vollendung in einer ästhetischen Konsequenz gefunden hat. Die Logik der Kunst ist die Ästhetik und das bedeutet, dass ich auf diesem Weg eine ästhetische Logik benutze um Fragestellungen zu klären. Dieses Vorgehen hat den Vorteil, dass sich das Denken in den Arbeitsprozess veräussert und zu einem offenen System wird in das Unvorhersehbares einfliessen kann. Beim reinen Gehirndenken ist das anders, denn hier drehen wir uns oft im Kreise durch die Beschränkung die uns das angelernte Wissen auferlegt. Hier hat die Forschung auch oft ein Problem dadurch, dass sie diese Schranken nicht heruntereissen kann sondern oft noch enger schliesst, was dazu führt, dass unsere Experten immer mehr von immer weniger wissen. Hier könnte also die Kunst als Mittel der Forschung Abhilfe schaffen und zumindest Postulate hervorbringen die in der Wissenschaft überprüft werden könnten. Und die Kunst bekommt wieder eine gesellschaftliche Relevants, da sie ein Mittel der Erkenntnis werden kann die die Welt voran bringen kann.

Die Wissenschaft selbst ist aber auch aufgerufen die Kunst noch enger zu berücksichtigen. Natürlich kann ein wissenschaftliches Vorgehen nicht mit einem künstlerischen vertauscht werden, es sei denn man handhabt es so wie eben beschrieben. Will man also im engsten Snne Wissenschaft und Forschung betreiben, dann ist es entscheidend, dass ein künsttlerisches Ziel vorliegt. Wieso ist das entscheidend? Wenn man sich vergegenwärtigt was die heutige Forschung an Veränderung schafft, dann erkennt man dies zweifellos als kein guter Einfluss auf den Gang der Welt. Wenn man den Gang der Welt aber als künstlerische Tatsache auffasst, dann gilt es dieser Tatsache auch Rechnung zu tragen. Das heisst konkret, dass die Wissenschaft sich vor einer Fragestellung Gedanken machen muss, was aus künstlerischer Sicht als neues in das Weltgemälde hineinpasst. Es ist also ein künstlerisches Ziel was hier im Vordergrund stehen muss, indem sich die Wissenschaft sagt, hier an dem Punkt fehlt in dem ästhetische-künstlerischen Weltganzen ein Element und das wollen wir erforschen, entwickeln und hereinbringen in die Welt. Die Wissenschaft  und Forschung wird so endlich zum künstlerischen Mittel der Weltenentwicklung. Eine Fehlentwicklung wie sie sich heute darstellt würde korrigiert werden, und das sogar von der Wissenschaft selbst, weil sie dann ein ästhetisches Interesse an dem Weltgebäude empfinden muss und an dessen Stimmigkeit arbeiten und Anteil haben will.

So wird also der Wissenschaftler auch zum Künstler und der Künstler zum Wissenschaftler. Das muss aus meiner Sicht so werden wenn wir die Probleme meistern wollen, die durch die Kunst und die Wissenschaft heute an der Weltenentwicklung nagen.

Dass die spirituellen Bereiche der Welt auch der künstlerischen Entwicklung unterliegen und somit in diese Zusammenhänge hinein gehören, ist eine Selbstverständlichkeit.

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