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In einem Palast am Grunde de Sees Schläft eine Prinzessin. In ihrem Garten, den kein Sterblicher betrat, wurzeln Seerosen und Schwertlilien. Sie träumt einen Traum ohne Ende.
Die Kreaturen ihres Traums, halb menschlich schon, halb Wasserwesen, streben zum Licht. Sie stoßen sich ab Von den Steinen am Grund mit kaum entwickelten Beinchen, sie drängen empor - und tauchen sie auf - atmen sie blaue Kugeln aus, die IHRE schönsten Träume spiegeln Doch atmen sie die dürre Luft der Stadt, ersticken sie.
Hörst Du mich, schlafende Schwester In Deinem endlosen Traum? Im Märchen heißt es, Deine Geschöpfe Hätten vereinzelt überlebt Als Kröten, Schlangen, Nachtschimären, Den zu vernichten, der Dich retten will, Damit Dein Traum niemals ende.
Spukt es deshalb im Haus der Träume? Darf deshalb die Phantasie nicht regieren? Sieht man uns deshalb an als nächtliches Gelichter, vor dem man sich vorsehen muss?
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