Quinta 10

 

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        Unter dem Abhang, der immer steiler

        Auf die Tür zuläuft,

        Wird leises Rauschen hörbar.

        Und als ich mich an den letzten

        Vorspringenden Steinquadern,

        Emporge zogen habe,

        Stehe ich an der Schwelle.

        Der Türrahmen besteht

        Aus einem transparenten Material,

        Das ich noch nie gesehen habe.

        Eine schmale Leiter

        Führt auf der anderen Seite nach unten,

        Wohl die Feuerleiter von der Wand eines Wolkenkratzers.

        Ganz langsam

        Gleite ich daran hinunter.

        Ein Sinken

        In dünne Luft hinein,

        Als müßte mein Fuß

        Die Sprossen nicht berühren.

         

        Und dann ragt vis-à-vis

        Die Klippe mit dem weißen Gartenzaun

        Vor mir auf, dazwischen

        Das von Schlick bedeckte Watt.

        Lichtpunkte huschen darüber hin

        Wie Silberfischchen...

        Merkwürdige Schattenfiguren

        Zeichnen sich im Sand ab.

        Vor unvorstellbar langer Zeit

        Hat wohl der Ozean die Stelle überflutet.

        Seebeben müssen den felsigen Meeresgrund

        Nach außen gestülpt,

        Die Wellen seinen Fuß blankgespült haben,

        Während der aus dem Wasser ragende Teil

        Zerklüftet blieb,

        Scharfkantig und verwittert.

        Die Wasservögel schreien.

        Langsam setze ich die Füße weiter,

        Schritt vor Schritt.

        Die Weite dort hinten ist schön,

        Selbst in der Assoziation

        Der Wasserwüste, die sie in sich birgt.

        Sie folgt noch ihren Gesetzen.