Quinta 11

 

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        Die Vögel schreien.

        Ihre Flügel knattern,

        Wenn sie dicht über meinem Kopf

        Die Sandbank umkreisen,

        Von Zeit zu Zeit herabstoßen, um einen kleinen Fisch

        Oder einen Wasserkrebs zu erbeuten.

        Dann entfernen sie sich

        In Richtung der Klippen.

        Seemöwen nisten an derlei Plätzen -

        Das weiß ich aus Fernsehfilmen -

        Aus jener Zeit, die nun so fremd

        Erscheint, daß ich kaum weiß,

        Ob ich es bin, die sie erlebt hat.

        (Wie eigenartig, daß Möwen

        Eine Wohnung haben, daß sie zu Hause sind!)

        Die Bewegungen des Schwarmes

        Wiederholen sich.

        Von den Klippen zur Sandbank

        Und zurück in das Nest.

        Unermeßliche Schönheit liegt

        In diesem eingefahrenen Rhythmus,

        Der anders als beim Menschen

        Voller Unschuld ist,

        Fern vom Gedanken an Routine.

        Allmählich läßt der weiße Gartenzaun,

        Seine Einzelheiten erkennen.

        Schmale, parallell gereihte Stacheten,

        Von hinten durch einen Balken zusammengehalten.

        Ich nähere mich einem schmalen Küstenstreifen,

        Dessen feinkörniger Sand

        Nahe der Klippen in weiße,

        Dunkelfleckige Kiesel übergeht.

        Dort, wo die bizarren Erhebungen des Strandguts

        Im seichten Wasser modern

        Und der Felsen steil ins Meer abfällt,

        Teilen sich die Klippen.

        Ein schmaler Weg, nur für den unmittelbar

        Davorstehenden Betrachter erkennbar,

        Führt vom Fuß der Klippen aus nach oben.

        Er windet sich tief

        In die Felsen hinein

        Und verschwindet dann

        Hinter einem Vorsprung.

         

 

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