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Die Vögel schreien. Ihre Flügel knattern, Wenn sie dicht über meinem Kopf Die Sandbank umkreisen, Von Zeit zu Zeit herabstoßen, um einen kleinen Fisch Oder einen Wasserkrebs zu erbeuten. Dann entfernen sie sich In Richtung der Klippen. Seemöwen nisten an derlei Plätzen - Das weiß ich aus Fernsehfilmen - Aus jener Zeit, die nun so fremd Erscheint, daß ich kaum weiß, Ob ich es bin, die sie erlebt hat. (Wie eigenartig, daß Möwen Eine Wohnung haben, daß sie zu Hause sind!) Die Bewegungen des Schwarmes Wiederholen sich. Von den Klippen zur Sandbank Und zurück in das Nest. Unermeßliche Schönheit liegt In diesem eingefahrenen Rhythmus, Der anders als beim Menschen Voller Unschuld ist, Fern vom Gedanken an Routine. Allmählich läßt der weiße Gartenzaun, Seine Einzelheiten erkennen. Schmale, parallell gereihte Stacheten, Von hinten durch einen Balken zusammengehalten. Ich nähere mich einem schmalen Küstenstreifen, Dessen feinkörniger Sand Nahe der Klippen in weiße, Dunkelfleckige Kiesel übergeht. Dort, wo die bizarren Erhebungen des Strandguts Im seichten Wasser modern Und der Felsen steil ins Meer abfällt, Teilen sich die Klippen. Ein schmaler Weg, nur für den unmittelbar Davorstehenden Betrachter erkennbar, Führt vom Fuß der Klippen aus nach oben. Er windet sich tief In die Felsen hinein Und verschwindet dann Hinter einem Vorsprung.
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