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In unregelmäßigen Abständen Sind Steinplatten mit schartigen Rändern In den Hang eingelassen; Die Felszacken rechts und links Dienen den Händen als Stütze. Zu Anfang scheint der Weg Die Klippen serpentinenartig zu umkreisen; Bald aber kommt mir der Verdacht, Daß seine Anlage Keiner bestimmten Richtung folgt, Erst aufwärts, dann wieder bergab führt, Ohne sich einem Ziel zu nähern. Die Gesteinsformationen Gestatten keine Orientierung. Soll dieser Weg nur vortäuschen, Daß er zum Haus in den Felsen führe, Dessen Pforte schon längst Meinem Blick entschwunden ist?
Unmerklich ist die Sonne untergegangen. Bald wird es völlig Nacht sein. Die Steigung ist jetzt deutlich zu spüren. Steil wie bei einer Feuerleiter Sind jetzt die Steinplatten übereinandergelagert. Die letzte kann ich nur erklimmen, Indem ich mich an einem Vorsprung Des Felsens emporziehe.
Vor mir liegt eine weiße Hochebene im Mondlicht. Dort, Wo sie von einer Felsnadel begrenzt wird, Verliert sich der Weg im Gestein. Dürre Sträucher und hohe, gelbblühende Krautpflanzen wachsen hier und da. Die Vögel kreisen wieder über meinem Kopf. Ihre Nester kleben in den Ritzen des Berges. Vorn, in der Mitte der Bergplatte, Gedeihen die Pflanzen üppiger Als ihre Artgenossen in den Spalten. Gelbe Rispen schaukeln weich in der Nachtluft. Bei dem, was sie da Wie in einem magischen Zirkel umschließen, Scheint es sich beim ersten Hinsehen Um eine natürliche Schlucht zu handeln. Doch als ich nähertrete und Mich über die Kante hinunterbeuge,
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