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Das Geheimbuch der Transformation
Beim Öffnen der Augen erkenne ich, Daß die waagerechten Trägerpfeiler Sich nunmehr über meinem Kopf zusammenziehen. Der Sturz war tief, Und dennoch spüre ich keinen Schmerz Und keine körperliche Beeinträchtigung.
Vorsichtig setze ich mich auf. Es gelingt mir ohne Mühe, Mich auf die Füße zu stellen. Langsam, mit kleinen, vorsichtigen Schritten, Folge ich dem Licht, Das heller wird mit jedem Meter, Den ich zurücklege. Die Halle verjüngt sich nach hinten, Geht über in einen langen, schmalen Gang, Der ins Innere der Klippe führt. Die Luft ist feucht, Der Boden vollgesogen mit Nässe. Es tropft und sickert Aus vielen schwitzenden Rohren, Die sich an der Decke entlangziehen. Wasserlachen bedecken den Boden. Das Geräusch der aufschlagenden Tropfen Hallt von den Wänden wider. Je weiter ich vorwärtsschreite, Desto poröser scheinen die Wasserrohre, Desto lauter das Echo der herabfallenden Tropfen. Langsam wird mir deutlich, Daß ihr Geräusch Einer Gesetzmäßigkeit folgt, Daß es angeordnet wurde Zu einer polyphonen Musik, Deren Schalldruck die Wände des Ganges in Schwingung versetzt Und alles, was sich darin bewegt. Sanfte Wellen unbekannter Konsistenz Branden gegen die Mauern Und strömen von dort unaufhörlich Auf meinen Körper ein, Durchdringen ihn, Tragen ihn mit sich fort.
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