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Ich schreite weiter, Jede leitende Bahn so mit Klängen aufgeladen, Daß keine andere Sensation spürbar wird. Allmählich verliert die Mauer ihre dichte Konsistenz, Je mehr die Töne sie zum Schwingen bringen; Immer transparenter wird der Beton, Wie die Membran Aus der Kieme eines Fisches. Silbriges Blau scheint dahinter Durch die schwingenden Häute hindurch. Mit jedem Meter, den ich vorwärtsgleite, Verstärkt sich der Wellenschlag, Als wolle der Strom mich Zielstrebig zu einem Ort treiben, Wo etwas Unvorstellbares wartet.
Wo bist Du? Wartest Du dort, wo der leise Strom Mich hintreibt, Oder habe ich Dich für immer verloren? Was in der Welt kann mir garantieren, Daß diese Musik hoffnungsvoller sei Als der Blues des alten Jazztrompeters? Ich sterbe mit jeder Erinnerung an mich, Die in Dir verlorengeht. Wie viele habe ich schon in mir sterben lassen? Vertane Transzendenz In jedem Fußstapfen, den ich hinter mir lasse. Vielfache Mörderin Bin ich in meiner elegischen Trägheit. Das Auslöschen menschlicher Spuren ist Mord. Vergessen ist Mord. Treulosigkeit ist Mord. Das ganze Trümmerfeld, Das ich durchschritten habe, Nur Konfiguration des Höllenrachens, In dem die verweigerten Lieben veraschen, Bis der ausgeglühte Staub zu sprechen aufhört. Nur selten fühlte ich Mitleid.
"Und wenn ich mit Menschen- und Engelszungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz und eine klingende Schelle. Und wenn ich weissagen könnte und wüßte alle Geheimnisse und alle Erkenntnisse und hätte allen Glauben, so daß ich Berge versetzte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts."
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