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Im Innern des Kristalls Will keiner mir den Schlüssel reichen. Desoxyribonukleinsäure Lichtet sich ab in unnahbaren Schimären. Sind das die Ewigkeiten der Liebe, jener krause Niederschlag im Protoplasma. Verstofflichte Erinnerung? Vergebens presse ich die Stirn Gegen den heißen Kristall. Was kann ich tun, damit mein Blick sich klärt?
Es gibt, so weiß ich, Viele Möglichkeiten, Sich mit einem Spiegel zu vereinen. Cocteau versteigt sich gar dazu, Den Helden in persona Durch die pompös gerahmte Scheibe zu schicken - Um den zu treffen, der er selbst ist. Auch kann man ein Spiegelglas erweichen, Verflüssigen, So daß man hindurchwaten kann Wie durch Wasser.
Oder sich selbst? Sich selbst verflüsssigen, so daß ... Nicht weiterdenken, bist Du blöde?!!! Was willst Du mit diesen Zerlaufenen Kopien? Widerwärtig. Scheußlich lange Nasen, Spinnendürre, nach unten Austropfende Arme und Beinchen, Verzerrte Gesichter! Gedankenlos, so einfach zu mißachten, Wo Du Dich befindest. Daß dieses Bauwerk sich verändern kann Mit jeder Schnapsidee, Und Du es Augenblicke später nicht mehr wiedererkennst.
Schon biegt das vorderste der Bilder Sich unter meiner Stirn, Spritzt auseinander über die zwei Nachbarflächen. (Schade drum, gerade das war mir am ähnlichsten.) Noch ehe ich den Kopf zurückziehen kann, Zerfließen um mich her Die Spiegelmenschen im geschmolzenen Kristall.
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