|
|
In den der Katarakt hineinplätschert. Sie Blitzen und Funkeln. In manchen Nächten kommen hier bestimmt Verwegene Schatzsucher, Um eins der Marsgeschenke einzuheimsen. Die Steine haben Augen; runde, fragende Augen Blinzeln uns vom Grund an. Synthese von Stein und Fisch. Oft weiß ich nicht, Ob der Stein zu schwimmen anhob Oder der Fisch am Grund Hinter den Wasserpflanzen verharrt.
Gleich haben wir das Ufer des Sees erreicht. Der Katarakt rinnt über meine Schultern. Glitzernde Tropfen perlen davon ab Wie Edelsteine. Böse Edelsteine. Gute Edelsteine. Ich weiß es nicht. Nur seltsame Gedanken haben noch Heimatrecht in dieser Welt.
Von allen Ecken des Planeten strömen die Pilger herbei, So heißt es in alten Berichten. Doch keiner hat je die Kaskaden Durchschritten. Oder sind die Berichte gefälscht? Kein Glaube, keine Übermacht Konnte sie daran hindern, Ihr Wissen zu mißbrauchen Und den Rest zu vergessen. Kein seltsamer Wasservogel Sang ihnen vom drohenden Ende der Zeiten. Kein Laut drang aus den Gräbern. Gottes Kadaver welkt schon längst In unseren Kathedralen. Sein Lächeln, dämonisch und mondän, Kann keine kleinen Kinder mehr erschrecken - So sagen die neuen Propheten.
Wir sind geboren, uns zu treffen, Wo die Erinnerung verstummt, Die keine Antwort weiß auf unsere Fragen. Doch wo bist Du? Sag, wohin hast Du Dich davongemacht, Nachdem Du mich mit Dir fortlocktest?
|
|
|
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 weiter |