Endlich, nach einigen Jahren Forschungs-
Tüftel- und Bauzeit ist das ersehnte Instrument vom Stapel gelaufen:
Ein ausgewachsenes zweimanualiges
Mixturtrautonium "nach Oskar Sala".
Bei der Entwicklung wurden weder Kosten
noch Mühen gescheut. So ist dieses Luxustrautonium neben den
Basiskomponenten obendrein mit Sample and Hold Stufen, insgesamt vier
Rauschgeneratoren , vier Hüllkurvengeneratoren inklusive
Repetitionsfunktionen sowie Kanalverstärkern auf Röhrenbasis
ausgestattet. Zusätzlich lassen sich Filterkonfigurationen auch von den
Pedalpositionen steuern. Da im Gehäuse reichlich Platz ist, werden in
Zukunft noch einige zusätzliche "Helferlein", wie Frequenzschieber,
Ringmodulatoren, Pi-Filter auf LC-Basis, Nachhall- und Echogeräte usw.
darin untergebracht.
Mein besonderer Dank gilt meinem Vater,
Ernst Sudmann, der den Großteil der mechanischen Arbeiten vom
Gehäusebau bis zur Feinmechanik der Manualkonstruktion erledigte,
während ich Tag und Nacht über meinen Schaltkreisen grübelte oder den
Lötkolben schwang.
Jetzt heißt es kräftig üben, ausprobieren und die Möglichkeiten an den
Errungenschaften Salas messen oder gar weiterentwickeln.
Wer das Instrument, das insbesondere für den Bühneneinsatz gedacht ist
gerne im Konzert erleben möchte, achte auf die Ankündigungen unter der
Rubrik
news.
Im folgenden gibt es einige Fotos und Kommentare zur Entwicklung und
Bau des Instrumentes:
Lange angekündigt - endlich geht es
los!
Hier ist der Labortischaufbau des ersten
Trautoniummanuals.
Beim Bielefelder Film und Musik Fest November 2003 hat es die
Feuerprobe schon bestanden.
Als Oszillator diente ein VCO aus meinem alten
Modularsynthesizer. Frequenzteiler und spezielle Filter
sind neu gebaut in der unteren Etage. (s.u.)
Nachfolgend ein Blick auf die selbstgebaute Wickelmaschine für die
spezielle
"Saite".
Soweit die experimentelle Seite des ganzen Unterfangens.
Hier kommt nun ein Ausblick auf die eigentliche Maschine. Das Gehäuse
für die Manuale und die Elektronik sind weitgehend fertiggestellt. Die
Manualmechaniken sind hier in zwei verschiedenen Varianten
eingebaut. Ein Teil der Elektronik war hier inzwischen
fertiggelötet aber noch nicht eingebaut.