MARGARETE HUBER KOMPONISTIN
MARGARETE HUBER

KOMPONISTIN - OPER, MUSIKTHEATER, KONZERT, & ELEKTROAKUSTISCHE KOMPOSITIONEN

Margarete Huber lebt als Komponistin und Sängerin in Berlin.Für ihre Arbeit wurde sie bereits mit Internationalen Preisen, Förderungen und Stipendien ausgezeichnet. So ist sie Preisträgerin des "Internationalen Musikwettbewerbs für Junge Kultur" und des Schweizer "Prix Marguerite de Reding. Außerdem war sie Stipendiatin der "Musiktheater-Akademie"Festspielhaus Hellerau" Dresden, Stipendiatin des Kunstfestivals "Begehungen" Chemnitz, und der Markel-Stiftung, und erhielt bereits zwei mal den Berliner Haupstadtkulturfonds.

Aktuelles: 2018 wurde ihre Kammeroper SCHATTENLOS (UA 2017) im Berliner Schloßplatztheater/Junge Oper Berlin bereits in zweiter Spielzeit wieder aufgeführt, außerdem wurde ihr neues Werk GREEN für Klavier und Zuspiel am Concours international de piano d´Orléans uraufgeführt, ihr Streichtrio "JETZT" erklang bei Festival Klangwerkstatt, und"Rituals in outer space" bei Unerhörte Musik Berlin, und sie wurde als Komponistin in einem Komponistenportrait der Cooperativa Neue Musik vorgestellt. (Als Sängerin sang sie 2018 u.a. Valletto in Monteverdis Incoronazione di Poppea am Greek Opera festival, Damon in Händels Acis and Galatea in London, und 5 Uraufführungen im Berliner Konzerthaus. Weiteres siehe unter Sängerin.

In ihren Kompositionen für Konzert, Oper und Musiktheater nutzt sie sowohl historische Techniken europäischer und außereuropäischer Musik wie auch Experimentelles, Objekte, Soundscapes, Elektronik, Circuit-Bending und Visuelles. Ihre Werke wurden bereits europaweit aufgeführt, oft mehrfach. Zunehmend entwickelt sich in ihrer Arbeit ein Schwerpunkt auf Musiktheater /Oper. Drei oft wiederkehrende Pressezitate über ihre Kompositionen sind: „virtuos“, „sinnlich“, „radikal!“

Margarete Huber studierte an der Universität der Künste und Humboldt Universität Berlin, und zuvor in Bremen, (Gesang, Komposition, Musikwissenschaft) und absolvierte Meisterkurse bei György Kurtag, Nigel Rogers, Barbara Schlick und Saincho Namtchylak. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Musikwettbewerbs für Junge Kultur, und des Schweizer Prix-Marguerite-de-Reding, und erhielt mit der Komponistinnen-Gruppe xlr-female und erneut mit ihrem Neue Musik-Ensemble ensemble xenon den Berliner Hauptstadtkulturfonds. Sie war Stipendiatin für Experimentelles Musiktheater am Festspielhaus Hellerau Dresden, und Stipendiatin des Kunstfestivals Begehungen Chemnitz, und wurde zur Ersten Deutsch-Polnischen Kompositionswerkstatt und zum Internationalen Kongress Mikrotonalität eingeladen.

Aufführungsorte ihrer Kompositionen (Auswahl): Festspielhaus Hellerau Dresden, Musiktheatertage Wien, Festival Vieux Média-La Generale Paris, Festival Diagonale, Theaterfestival München, Internationaler Wettbewerb für Stimmkunst, Festival Neue Musik Basel, Randspiele, Europafestival, Erste deutsch-polnische Kompositionswerkstatt, Kunstfestival Begehungen, Transartfestival, Theater Gütersloh, Oetkerhalle Bielefeld, Kunsthalle Neuwerk Konstanz, Concours international de piano d´Orléans, Sophiensäle Berlin, Fränkischer Kultursommer, Guardini-Stiftung, Unerhörte Musik Berlin, Festival Kryptonale, Schloßplatztheater Berlin, Theater Brandenburg, Kehrrichtverbrenungsanlage Rheinfelden, Schloß Balmoral,Gare du Nord Basel, Konzertreihe Saitenblicke, Studio Börne, St. Matthäus am Kulturforum, Festival Printemps des Poètes, Cappella hospitalis, Jubilée de Chorales Franco-Allemandes, 100 Jahre Gartenstadt Hellerau, Kunstquartier Bethanien Berlin, Kaskadenkondensator Basel, Haus der Geschichte Stuttgart, Soundance Festival, Exploratorium Berlin, Imaginata Jena, Schwartzsche Villa, Dock 11 Berlin, Festival Wie es ihr gefällt, …

WEITERE INFOS..SIEHE MARGARETE HUBERS HOMEPAGE: margaretehuber.wordpress.com

WERKLISTE:

Oper / Musiktheater:

Schattenlos – Kammeroper für 2 Sänger (Bariton & Bassbariton), Klavier und 4-Kanal-Zuspiel (Junge Oper Berlin, Schloßplatztheater)

Ödipus Lost – Musiktheater, Szenen: Oper für Blinde – Bariton & Elektronik / Ewige Liebe – Klavier / Noche interminabile – Stimmen & Nachtgeräusche / Schall und Rauch – Auto-Geräusche & Navystimme / Glückliche Tage – Sopran Solo / Beton – Stimme & Instrumentalensemble / Du bist nicht das Kind Deiner Eltern – Cello / Musik teils Zuspiel, teils live. (Musiktheatertage Wien, Österreich)

springteufel – Kammeroper / Musiktheater (Text: Kathrin Röggla) für dramatischen Sopran, lyrischen Sopran und Naturstimme ( Kunsthalle Neuwerk Konstanz / Kehrrichtverbrennungsanlage Weinfelden Schweiz)

SCREAM Musiktheater für 2 Korg-Orgeln, Synthesizer mit Circuit-Bending, Trompete, 4 Natur-Stimmen, 1 Stimme-Sopran, Zuspiel, Video, Zeichnung, Stroboskop, -als Teil von Sink Or Swim (Sophiensäle Berlin)

il vento-schwärmen Musiktheater für Sopran, Sprechstimmen, E-Piano mit Circuit-Bending, Oboe, Orgel, Instrumental-Ensemble, Stadtgeräuschen, Vogelklängen u.v.m. (szenisch mit Live-Sopran und licht-gesteuerter Publikumsbeteiligung ) (Festival Diagonale / Oetkerhalle Bielefeld / Theater Gütersloh / Bethanien Berlin)

Giardino utopico Musiktheater, für Sopran, Flöte, E-Gitarre, Violine, Violoncello, und Zuspiel / DEINE UTOPIE Musiktheater, für Sängerin und Flugblätter / Wege nach Hellerau Sprach-Video-Raum-Installation mit 3 Sprechern – Teil von UTOPIA 100 (Festspielhaus Hellerau Dresden)

Perfect hotel für Saxophon, Posaune, Violine, Viola, Kontrabaß, Sopran, Sprecher, Zuspiel und Publikumsbeteiligung (Transartfestival)

Wolkenkuckucksoper für Sopran, E-Piano mit circuitbending, und Raum-Installation (Kunstfestival Begehungen, Chemnitz)

Arie des Tages für Sopran, Klavier mit Präparationen, Zuspiel – interaktives Projekt mit Texten der Gäste (Festival Printemps des Poètes)

SEHEN UND HÖREN VERGEHEN Musik-Tanz-Video-Komposition (Kunstquartier Bethanien Berlin)

4 kleine musiktheatrale Szenen mit Texten von Hannah Höch: Akustische Täuschung für Sopran, Akkordeon, Perkussion / Gefährlich ist nur eine unentschiedene Mischung für Sopran, 2 Akteure, Orchesterzuspiel /Sachliches in die Rippen und Es regnet Blätter für Sopran, Klavier, Perkussion ( Humboldtbibliothek Berlin / Hannah Höch Haus Berlin)

Nautilus Korallis Spiralia für Sopran und 2 Tänzer (Festival Kryptonale Berlin)

slaf Gesangs-/Tanz-Theater, für 1 Sopranistin und 1 Tänzerin (Hochzeitsraum Berlin)

ROBINSON Theater, Musik für 2 Klaviere, 2 Melodica und 1 Stuhl –Tonbandkomposition (Kunsthalle Neuwerk Konstanz / Theaterfestival München / Tournée)

Orchester:

Im Innern für Orchester (Jubilée Chorale franco-allemandes Berlin Paris)


Kammermusik (instrumental oder vokal): (AUFFÜHRUNGEN AN DIVERSEN FESTIVALS, KONZERT-ORTEN, UND THEATERN...SIEHE VITA!:)

JETZT für Streichtrio (Violine, Viola, Violoncello)

trena für Harfe

so für Flöte, Trompete, Gitarre, Percussion,Klavier, Violine, Metallobjekte, Melodica, Papier, Eierschneider & Weisses Rauschen

Rituals in outer space für Viola und Zuspiel

Genshagen für Flöte, Saxophon, E-Gitarre, Klavier, 2 Violinen, Objekte, Sopran und Zuspiel

GREEN für Klavier und Zuspiel

Sieben Stücke für Stimme Solo für sieben Stimmfächer

europaverführung für 18 gemischte Solo-Stimmen

Vision in Weiss für Tenor, Bettlertrommel und Klavier

die vögel stehen in der luft und schreien für Klavier und Zuspiel

Veggio negli occhi un lume für Koloratursopran und Klavier

STRONG für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott

Härtsfeld für Oboe, Trompete, Gitarre, Klavier

Isomerie für Flöte, Gitarre, Percussion, Melodica, Metallobjekte und Sopran

er neigte sein Ohr zu mir für 6 Stimmen und Klavier

ANA für Mezzosopran und Gitarre

indeed? 1 + indeed? 2 für Saxophon, Posaune, Melodica, Metallobjekte, Violine, Viola, Kontrabaß

immer mehr / ma / waldstück Solostücke für Sopran


Miedzyzdroje für Viola und Violoncello

waldstück für Flöte, Gitarre, Percussion, Melodica, Metallobjekte und Sopran

hello? hello? für 5 Kinderstimmen und Zuspiel

svolta für Flöte, Sheng, Baglama, Violine, Violoncello, Kontrabass

nel cielo e in altri luoghi für Violine, Viola, E-Gitarre und Zuspiel

5 Gesänge eines noch unentdeckten Volkes… für 8 gemischte Stimmen

D´hommes, femmes… für 8 Stimmen und Flöte, Klarinette, Saxophon, Trompete,Horn, Tuba

Rituals für Viola solo

Miedzyzdroje für Viola und Violoncello

Utopie Nr. 17 für Sopran und Klavier

immer mehr / ma / waldstück Solostücke für Sopran

Una cosa strana für Sopran und Zuspiel

Wege...Sprach-Video-Komposition
Wege nach Hellerau Sprach-Video-Komposition UA Festspielhaus Hellerau

alles neu für Windgeräusche und Sopran

verborgen für Klavier

fra un po´ für Tonträger, Sipsi und Atem

Visual music für gezeichnetes Video

Installatives:

ortwelt Photo-/Klanginstallation

Wege nach Hellerau Sprach-Videokomposition mit 3 Sprechern

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Giardino utopico-Elektroakustische Version

PRESSEKRITIKEN ÜBER KOMPOSITIONEN: (bitte herunterscrollen)








Pressezitate zu den Kompositionen:

(bitte herunterscrollen, um alle Kritiken zu lesen)

Über Kammeroper „Schattenlos“:

Vieles passierte elektronisch… Vibrationen, Interferenzen, Sphärenklänge, die sich in die Höhe schraubten…. Dann Passagen mit Cello-, Orgel-, Spinettklängen…. Eine interessante Collage… mikrotonale Musik… Sänger waren hervorragend… Man staunt, was man alles so mit menschlichen Stimmen machen kann. (Berliner Zeitung)

Die Komponistin Margarete Huber hat Musik geschrieben, die anregend und herausfordernd zugleich ist. (…) ein ungewöhlicher Raum- und Hör-Eindruck. (MOZ)

Über Kammeroper „springteufel“:

„Es ist ein Stück über Arbeitslosigkeit. Es ging ihr in dem Stück, das nun – ausgerechnet – in der Kehrrichtverbrennungsanlage Weinfelden aus der Taufe gehoben wurde mehr um eine Innen- als um die Aussensicht.
Letzlich steht und spricht die Musik für sich. Sie lässt hören, wie eine junge Komponistin sich ihren ganz eigenen Weg gebahnt hat durch eine globalisierte Welt unterschiedlichster Gesangstraditionen und- kulturen. Das beginnt damit, dass Huber ihre Partitur für unterschiedliche Stimmtypen geschrieben hat, wie man sie selten in einem einzigen Stück findet: für einen Opernsopran mit entsprechender Vokalfülle (Almut Krumbach), für eine geradlinige, mehr auf Alte und Neue Musik spezialisierte Stimme (Elfi Schläpfer) sowie für eine Schauspielerin mit Gesangserfahrung (Susi Wirth). Sie werden zusammengebunden oder auseinanderdividiert, zu Hinter- und Vordergrund geschichtet, stets in spürbar intimer Kennntnis der drei unterschiedlichen Vokalartistinnen. In das Klangkontinuum mischen sich Allusionen von Alter Musik, von Jodel und Obertongesang, Etüdenhaftes, Polytonales, Geräuschhaftes. Vielleicht trifft es die Sache gar nicht schlecht, springteufel als Madrigal über die Arbeitslosigkeit zu bezeichnen. Schön anzuhören ist es aber eben doch. (Südkurier)

Mit springteufel (nach einem Text von Kathrin Röggla) hat die Komponistin Margarete Huber einen verstörenden wie berückenden Klangteppich gewoben. Es geht um den Verlust der Identität, die mit dem Verlust des Arbeitsplatzes einhergeht; um die Suche nach Orientierungspunkten, um Anpassungsversuche, die das Ich vollends zersetzen. Davon spricht Rögglas Text überaus verstörend, rhythmisch, virtuos. Kennzeichnungen, die auch auf das Musiktheaterprojekt, das eben Premiere hatte, zutreffen: Ein klangliches Feuerwerk, das dieses Ich über drei Stimmen vermittelt in tausend Klänge bersten lässt. Was sich an diesem Nicht-Ort abspielt, ist eine Suche, die sich musikalisch in einer Mischung aus Alter und Neuer Musik, Obertonklänge und Anklängen an die Alpenregion mit abgebrochenen Jodlern und Volksweisen zusammensetzt. Stimmig ist das alles! (Tagblatt)

Ein brandneues Stück wurde aufgeführt: springteufel von Margarete Huber (Musik) nach einem Text von Kathrin Röggla. Kompliment für die präzise Vermittlung der A-cappella-Dimensionen: Zwischen zischenden Lauten und hochdramatischen Tosca-Ausbrüchen eine Kette von lautlichen Variationen; Stockende Tonfolgen, Langgezogenes, durchbrochen von wilden Artikulationen, Unisoni im Wechsel von dissonierendem Terzett, Stakkati, Tremoli von den Lippen, Parlando, Schmerzensschreie, crecendierend oder Absacken ins Nichts. (Thurgauer Zeitung)

Margarete Huber SCREAM Sophiensäle Berlin
Margarete Huber SCREAM (Teil von Sink or Swim) Sophiensäle Berlin

Über „die vögel stehen in der luft und schreien“ für Klavier und Zuspiel:

Den wohl nachhaltigsten Eindruck lieferte das Konzert den Hörern mit der Uraufführung eines Babette Dorn gewidmeten Klavierstückes von Margarete Huber mit dem Titel „die Vögel stehen in der Luft und schreien“. Die Besucher quittierten die mit äußerster pianistischer Virtuosiät freigesetzten, verblüffend radikalen kompositorischen Energien mit heftigem Applaus. (Rheinzeitung)

Über „trena“ für Harfe solo:

Extreme Spiellagen und ungewöhnliche Techniken sorgten für Aufmerksamkeit. Dem Titel entsprachen sowohl enggeführte als auch klangraumsprengende Passagen. Aufgeregte, klirrend klingende Zupfarbeiten wechselten mit beklemmend-unruhigen Tonfolgen, denen wiederum gleitende, sanfte Effekte folgten. Wurden in den hohen Tonlagen die Saiten oft hart angerissen, perlten von ihnen urplötzlich weiche Akkorde. Unter Katharina Hanstedts flinken, technisch versierten Fingern entstand so ein klangfarbenreiches Panorama seelischer Befindlichkeiten. Zum Schluss schwirren und entgleiten die Klänge ins Nichts. Der Uraufführung fiel viel Beifall zu. (Potsdamer Nachrichten)

Über „Vision in Weiss“ für Tenor, Stimme, Klavier, Bettlertrommel:

Die Komponistin gibt in ihrem Werk „Vision in Weiss“ den Versen des jungen Brecht eine neue Dimension. Die Auseinandersetzung gerät zu einem musikalisch- theatralen Kraftakt, der Nuancen und Facetten des Gedichts verstärkt und hervorhebt. Vor allem der Einsatz von Bettlertrommeln und so unüblicher Mittel wie Duett-Rezitationen mit dem Klavierspieler schaffen einen mitreißenden Sog, der in einem dramatischen Höhepunkt kulminiert. (…) mit Bravorufen umjubelte Interpreten. (Fränkische Landeszeitung)

Über „europaverführung“ für 18 Solostimmen:

Ein hocherfreuliches musikalisches Ereignis. Kraftvoll und überraschend kam die europaropa- verführung daher. Dabei ist es faszinierend, wie aus der Vielzahl der Stimmen ein homogen-vielschichtiges Panorama entsteht. (Neue Westfälische)

Über Musiktheater „Scream“, als Teil von „sink or swim“:

Aber der Abend hat …zu ihr gesprochen eigentlich nur in der Passage „Scream“, die Margarete Huber gestaltet hat: Stroboskoplicht, Lärm, Punkfarben, Menschengesang, ein ganz leichter, kunstvoller, faszinierender Hang zum Schundhaften und Expansiven. (Tagessspiegel)

Über „il vento/schwärmen“ für Sopran, Zuspiel & Publikum mit Lichtsteuerung:

Wie ein Einzelner das Klanggeschehen verändern kann, offenbarte die Komponistin Margarete Huber interaktiv mit dem Publikum auf der Studiobühne. (Die Glocke)

Über „Arie des Tages“ für Sopran, präpariertes Klavier und Zuspiel:

Margarete Huber – Sängerin und Komponistin – hört sich um in der städtischen Umwelt, rezipiert den Duktus der Alltagskommunikation, versucht Akzentuierungen zu erkunden und diese in stimmlich ästhetisierte Formen umzusetzen. (…) Es entstehen musikalisch-kommunikative Irritationen von eigenem Reiz, die sowohl an musik-historische Experimente von Krenek u. a. als auch an nahezu Dada-hafte Wortspiele gemahnen. (Opernnetz)

Margarete Huber will nicht einfach die Atmosphäre dieser Äußerungen einfangen…. Stattdessen notiert sie sich den Text ganz genau, Wort für Wort, aber auch jeden Seufzer, die Klangfarbe der Stimme und die Änderungen in der Tonhöhe, bis hin zu den Atempausen.Erst dann komponiert Margarete Huber aus den Notizen eine Arie…
Wieviel Musikalität und Poesie im Alltag und den erlebten Geschichten steckt, mit der „Arie des Tages“ hat Margarete Huber sie zum Klingen gebracht. (Deutschlandfunk)

Über Solostücke „ma“, „waldstück“, „immer weiter“, für experimentellen Sopran:

Die Arbeit mit Formanten, Obertönen und allen möglichen Schattierungen von Vokalen bot faszinierende Einblicke in die Phantastik der Stimme. (Basellandschaftliche Zeitung)

Über „Perfect Hotel“ für Sopran, Instrumentalensemble & Publikumsbeteiligung:

The feeling of not knowing what exactly is going on was in fact quite fun. (BerlinIndependentsGuide)

Delightful music performance (…) called “Perfect Hotel,“ involving audience participation such as paper rustling and indignant outbursts at specific time intervals. (Virgil Wong)

Über Musiktheater „Ödipus Lost“:

Die Vorstellung ist aus 31 verschiedenen Stücken zusammengesetzt, der Besucher hat die Qual der Wahl (…) Manche Stücke sind Dauerperformances und ziehen sich über mehrere Stunden, wieder andere sind für jeweils einen Besucher angedacht, so zum Beispiel die „Oper für Blinde“ (Musik: M.H.). Ein anderes Stück spielt in einem Auto und auf der Rückbank haben lediglich drei Personen platz. (Musik:M.H.) (…) die Theatermacher spielen ganz klar mit dem Durchbrechen der vierten Wand im Schauspiel. (…) Eine junge hübsche Frau, legere Kleidung und unsauber verknotetes Haar, trat auf die Besucher am Otto-Bondy-Platz zu: „Wollen sie zur ewigen Liebe? Dann folgen sie mir.“ Wir folgten ihr. (…) Es ist ein Spiel. Ein Spiel mit dem Medium, ein Spiel mit der Musik, mit Text und mit Aktion und Reaktion. Manche Vorstellungen waren lustig, erheiternd und aufregend, andere waren verstörend und ließen Raum für Interpretationen. Für alle die sich „Ödipus Lost“ selbst ansehen möchten kann ich besonders die Dauerperformances „El Mariachi“ (Musik: trad.) und „Ewige Liebe“ ( Musik: M.H.) empfehlen. (Artistique Magazine)

Oedipus Lost versteht das berühmte Stück von Sophokles als Puzzle, das sich der Zuschauer selbst zusammensetzen muss. 31 mal wird der Blick auf das Stück gerichtet, 31 mal wird in Stücken und Installationen, die zwischen 5 und 15 Minuten dauern, ein neuer Zusammenhang sichtbar. (Falter)

Über Musiktheater/ Installation „Wolkenkuckucksoper“:

Margarete Huber lässt in einer Installation Teile durch den Raum schweben, die ihn gleichzeitig füllen und seine Leere betonen. (Freie Presse)

Über Konzert mit „er neigte sein ohr zu mir“ für 6 Solostimmen & Klavier, „Sieben Stücke für Stimme Solo“, und „verborgen“ für Klavier:

Selten so ein intelligentes, sinnliches, freudevolles Musikerlebnis gehabt. (M. Turnbull)